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Erleben beschreiben

Das wahre, wirkliche Erleben ist der erste Schlüssel Christoph Steinbach Schlüssel zur Neuen Zeit B, Tusche zur Neuen Zeit. Die Kunst besteht darin, sich weniger mit den Inhalten deines und unseres Erlebens zu beschäftigen, als einen Schritt zurückzutreten und Erleben als Ganzes zu betrachten. 2002 hat mir das Leben eine Eingebung geschenkt und in ihr die folgenden «Ströme des Erlebens» aufgezählt. Diese Sicht hat mir eine Tiefe und infolge Erfahrungen geschenkt, die ich ohne diese Worte nicht erlangt hätte. Vieles für mich heute Erlebbare war mir zuvor nicht zugänglich. Erst indem ich hörte, was erlebbar ist, konnte ich es in mir finden. Es ist keine Illusion. Ich habe es unbewusst auch schon zuvor erlebt, dessen bin ich mir sicher. All mein Forschen, Begegnungen und der Austausch mit vielen Mitforschenden zeigt mir, dass jeder die folgenden zehn Ströme erlebt – nur die Inhalte des Erlebens sind von Moment zu Moment und Mensch zu Mensch einzigartig.

jahnna erster Strom des Erlebens, Tusche, digital

Sehen

das Registrieren des Lichtes, das in die Augäpfel fällt; das über die Augen wahrgenommene Bild aus unzähligen Punkten, die sich in Intensität und Farbe unterscheiden; das bewusste Erleben von Dunkelheit; weites Schauen und Betrachten; im verfeinerten Zustand (Hellsehen): das Erkennen der feinstofflichen Ausstrahlungen (Auras) von Menschen, Pflanzen und Natur. {Theorie: Licht reflektiert an Gegenständen und Wesen und verändert sich je nach berührter Oberfläche. Farbe entsteht erst im Gehirn. Die in diesem Strom* beschriebene Wahrnehmung ist das physische Sehen. «Da sehe ich schwarz.» oder: «Ich sehe keinen Ausweg» ist ein Denken. Zum Sehen der Gedanken und einer weiteren Auslegung des Hellsehens, siehe: Denken.}

jahnna Welle eng A, Tusche

jahnna zweiter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Hören

das Registrieren von Schall, der zu den Ohrmuscheln gelangt; zumeist das Gemisch der Abstrahlungen vieler Schallquellen zugleich; Lauschen und die gleichzeitige Stille im Denken; im verfeinerten Zustand (Hellhören): schwache Laute und Geräusche von entfernten Schallquellen wahrnehmen; feine Gemütszustände von Menschen am Klang der Stimme erkennen. {Theorie: Schall ist die physische Schwingung des umgebenden Mediums Luft oder Wasser.}

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jahnna dritter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Riechen

das Registrieren von in der Luft gelösten Molekülen in der Nasenhöhle; im verfeinerten Zustand (Hellriechen): schwache Gerüche von entfernten Geruchsquellen wahrnehmen; das Erkennen der Qualität von Obst und Gemüse am Geruch; eine Ahnung von Herkunft und Geschehnissen beim Anbau und bei der Weiterverarbeitung der Nahrungsbestandteile; die Kunst des Würzens für eine heilsame Nahrungsaufnahme, die auf alle Esser zugleich abgestimmt ist; Gemütszustände von Mitmenschen an deren Geruch erkennen. {Theorie: Geruchsmoleküle sind diejenigen, die an den Rezeptorzellen reagieren. Das Gehirn bildet aus der Summe dieser Eindrücke ‹einen Geruch›.}

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jahnna vierter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Schmecken

das Registrieren einiger in der Nahrung enthaltener Moleküle im Mundinnenraum; im verfeinerten Zustand (Hellschmecken): das Registrieren auch geringer Zusätze in der Nahrung; die Kunst des Abschmeckens für eine heilsame Nahrungsaufnahme, die auf jeden Esser zugleich abgestimmt ist. {Theorie: Geschmacksmoleküle sind diejenigen, die bei uns Menschen mit den Sinneszellen im Mundinnenraum reagieren. Viele andere Moleküle in der Nahrung erkennen wir schmeckend nicht.}

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jahnna fünfter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Tasten

mit der Haut in der Berührung die Oberflächenbeschaffenheit, Kontur und Temperatur von Dingen und Wesen wahrnehmen; den einwirkenden Druck und die Temperatur des umgebenden Mediums wahrnehmen; in der Bewegung der Fingerspitzen Nachgiebigkeit, Weichheit und Konsistenz einer Oberfläche wahrnehmen; im verfeinerten Zustand (Helltasten) Zustände von innerkörperlichem Gewebe wahrnehmen; die Energie und Ausstrahlung von Körpern und Gegenständen mit den Händen wahrnehmen

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jahnna sechster Strom des Erlebens, Tusche, digital

Körperempfinden und Körperbewegung

der Ausdruck und die Bewegungen des eigenen Körpers; das Wahrnehmen von innerkörperlichem Pochen, Ziehen, Pulsieren, Brennen, Klopfen, Reibung, Dehnung, Drücken, Schmerz, Kribbeln, Verspannung, Anspannung, Steifheit und vielem mehr; Hunger als Empfindung in der Magengegend; spontanes, unmittelbares Handeln ohne Denken; jede Körperempfindung ist im Körper lokalisierbar; im wohligen Zustand: ein feines Pulsieren, das den gesamten Körper ‹durchzieht›

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jahnna siebenter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Fühlen

ein inneres Empfinden, das kein Denken und kein Körperempfinden ist; das Empfinden der eigenen Stimmung; das Empfinden von Wut, Freude, Leid und Traurigkeit; das Empfinden von Angst als reines Gefühl oder in das Gesamtgefühl eingemischt («unterschwellig»); das Empfinden von Liebe im Zurücktreten der alltäglichen Gefühlsausdrücke; starke und schwache Gefühlsausdrücke; das Empfinden der Anteile der Grundgefühle im Gesamtgemisch des einen momentanen Gefühls; bewusstes Fühlen in Momenten der gedanklichen Stille; im verfeinerten Zustand (Hellfühlen): feine Änderungen in der eigenen Stimmung und im eigenen Gefühlsgemisch wahrnehmen; feine Einmischungen von Angst, Wut, Traurigkeit und Liebe im Gesamtgemisch empfinden. {Theorie: Während ‹Fühlen› die Empfindung des eigenen Gefühls benennt, ist ‹Spüren› u. a. die Wahrnehmung des Gefühls eines Mitmenschen oder der emotionale Ausdruck einer Gruppe von Wesen. ‹Hellfühlen› wird zumeist synonym für ‹Spüren› verwendet. Jeder Mensch hat in jedem Moment ein Gefühl, das sich aus den sechs elementaren Empfindungen als immer wieder neue Mischung zusammensetzt. Vieles, das umgangssprachlich als ‹Fühlen› ausgesprochen wird, ist kein reines Fühlen, sondern ein gleichzeitiges Denken, Fühlen, Körperempfinden und Spüren.}

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jahnna achter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Denken

(1) selbst denken, Gedanken selbst erschaffen: eine geistige Aufgabe lösen, geistige Bilder erschaffen, rechnen, Zusammenhänge finden, Aussagen innerlich formulieren, Möglichkeiten und Wege im Geist finden, Entscheidungen treffen. (2) «Gedanken haben»: das Auftauchen von vollständigen Aussagen als Idee, Intuition, Eingebung, ohne zuvor an das Thema gedacht zu haben; (1 und 2 gemischt:) Wollen als Festhalten an einer Absicht; Grübeln; das Wiederholen von Aussagen; Kreisen um ein Thema; Zweifeln; Abwägen; Erinnern als bewusstes Abrufen von Erlebtem; Tagträume; der Fluss von Sprache aus der Kehle, ohne die Worte zuvor bedacht zu haben. Im bewussten Denken: das Hören und Sehen der Gedanken; das Erkennen der Form des Gedankens als Worte, Sätze, Bilder, bewegte Bilder oder im vertieften Denken auch als Geruch, Geschmack und Tasteindruck; die Stille im Denken; ‹freies Denken› als gedankliche Wege abseits der gewohnten Denkstrukturen; die Abwesenheit eines jeglichen Wollens in der Stille des Denkens. Im verfeinerten Denken (‹Hellsehen›, ‹reiner Geist›): der Empfang von inneren Bildern und Aussagen, die tiefe und wahre Bedeutungen für einen selbst oder einen anvertrauten Menschen besitzen. {Theorie: Gedanken haben unterschiedliche Formen und Inhalte – ein Gefühl hat keinen Inhalt.}

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jahnna neunter Strom des Erlebens, Tusche, digital

Spüren

das Wahrnehmen von ‹Feinstofflichem› und ‹Energetischem›: die energetische Dichte und der energetische Charakter von Orten der Natur und menschlichen Behausungen; die Ausstrahlung von Menschen, Tieren, Pflanzen und Orten der Natur; die Präsenz, das Gefühl, das geistige und willentliche Einwirken eines Mitmenschen, die An- oder Abwesenheit der Aufmerksamkeit eines Mitmenschen, das Gewicht und die Wahrheit seiner Worte; die Stimmung in einem Raum mit Menschen; zwischenmenschliche Spannungen und Anziehung; die Verbundenheit mit einem Mitmenschen, einer Gruppe von Menschen oder einem Ort; die Zustände der Organe und Regionen im eigenen Körper; die Wirkung von Nahrung und Essenzen; Energiezentren und Flüsse von Energien im Körper; die Gegenwart geistiger Wesen; Liebe, Weite, Frieden im eigenen Innern und bei Mitmenschen. {Theorie: Spüren ist ein Sammelbegriff für die Sinnesorgane des geistig-seelischen Körpers, umgangssprachlich der ‹sechste› und ‹siebente› Sinn des Menschen.}

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Aufmerksamkeit

mit der Aufmerksamkeit bei einem räumlich nahen Menschen, Wesen oder Geschehen sein oder mit der Aufmerksamkeit in sich selbst sein; präsent und anwesend sein oder innerlich abwesend sein und ‹umherschwirren›; Tagträume; innere Gespräche mit räumlich entfernten Menschen; den Ort der Aufmerksamkeit im eigenen Körper wahrnehmen; etwas, ein Auszug aus dem Gesamtbild, «fällt ins Auge»

Bewusstsein

ein enges oder weites Wahrnehmen haben; ganz in Gedanken sein; konzentriert sein; bei einer Sache sein; nur einen Strom des Erlebens wahrnehmen; sein eigenes ‹Feld› ausdehnen; die Eindrücke der Sinne, die Empfindungen des Körpers und inneres Geschehen zugleich wahrnehmen; sich selbst als weiten, lebendigen Raum wahrnehmen. {Theorie: Das eigene Bewusstsein engt und weitet das Wahrnehmen und filtert zugleich manchen Eindruck vor dem bewussten Wahrnehmen heraus. Im Austausch mit Mitmenschen ist mitunter im Nachhinein bemerkbar, was im eigenen Wahrnehmen nicht bewusst bemerkt wurde.}

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jahnna zehnter Strom des Erlebens, Tusche, digital

reines Sein

ein kaum beschreibbares, unbegreifliches, sich nicht wandelndes Erleben; das Aufgelöstsein alles Persönlichen; ein einziger liebevoller, lichtvoller und unendlich weiter mit Leben erfüllter Raum; das allumfassende, schöpferische Wirken aus einer Quelle ohne Ursprung; das Einssein mit dem Leben selbst; sich selbst als reine Lebendigkeit erfahren.

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PS: Erleben ist vielschichtig und vielseitig. Obige Stichworte können nur Andeutungen des Geschehens in den Strömen sein.

PS 2: ‹Ströme› deshalb, da aus Sicht des ruhenden Betrachters das Geschehen zu mir, dem Erlebenden, ‹fließt›. In jedem Strom ist Erlebtes wesenhaft anders: Gesehenes ist kein Gehörtes, Getastetes kein Gedachtes, Gefühltes kein Gerochenes, Gespürtes kein Gefühltes, Gefühltes kein Körperempfinden, Gedachtes kein Gefühltes, … Nur aus höchster Sicht ist alles Leben ein einziger Fluss.

PS 3: Diese Seiten verwenden das Wort ‹Erleben› auch im Plural: «Ein Erleben, zwei Erleben.» «Mein Erleben und dein Erleben sind zwei unterschiedliche Erleben.» Im Wort ‹Erleben› bin ich dem Geschehen näher als bei einem ‹Erlebnis›, das wir umgangssprachlich ‹haben› und damit eher unbeteiligt ins Außen legen.

PS 4: Die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein sind die Bewegung und Weite des erlebenden Geistes und von daher keine weiteren Ströme, in denen ‹etwas geschieht›.

PS 5: Diese Beschreibung ist kein Konzept, denn neun von den zehn Strömen liegen außerhalb des Denkens. Die Betrachtung des Denkens aus der Sicht des gesamten Erlebens lässt das Wesen des Denkens erkennen.

PS 6: Es erfordert Mut, diese Beschreibung in sich zu prüfen. Falls Teile des Genannten bei dir möglicherweise noch im Unbewussten liegen, werden dich Gleichgültigkeit oder Emotionen vom Wahrnehmen so mancher Bereiche abhalten ;-)

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veröffentlicht am 3.4.2016, letzte Änderung am 18.3.2017 um 13:30 Uhr

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eine umfassende Beschreibung der höheren Sinne, des Spürens

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